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Das Druckatelier des Künstlervereins der Roten Fabrik freut sich über die Teilnahme

an der Druckgrafik - Triennale in Wien 2013. Die Beteiligung wurde als Austauschprojekt geplant zwischen dem Künstlerhaus in Wien und der Roten Fabrik.

Dazu wurde ein Plakatwett­bewerb ausgeschrieben zum Thema:

 «Alles wird gut»

Hinter dieser pauschalen «plakativen» Aussage können sich Visionen, Kritik, Vorschläge oder auch Ironie verbergen. Jede Generation muss sich mit den Resten der Vergangenheit und der Kritik am Neuen auseinandersetzen sowie an den Verbesserungen der Zukunftsaussichten arbeiten. Die spezifische Aus­sage zu einem bestimmten Thema wählt der/die Gestalter/In.

 

 

Druckgrafikaustausch Rote Fabrik, Zürich – Künstlerhaus, Wien

 

Die Rote Fabrik ist ein selbstverwalteter Kulturbetrieb, der von der Stadt Zürich subventioniert wird. Sie zählt zu den grössten Kulturzentren Europas.

Die Rote Fabrik, das sind viele unterschiedliche Gruppierungen mit unterschiedlichen Interessen, welche auf einem ehemaligen Fabrik-Areal verschiedenen kulturellen Anliegen nachgehen. Es gibt die Interessengemeinschaft Rote Fabrik (IGRF), Vermittlung und Förderung von zeitgenössischer und kritischer Kultur bezweckt. Verschiedene Abteilungen der IGRF organisieren Konzerte, Theater, Tanz und soziopolitische Veranstaltungen. Es gibt ein Restaurant, das als Kollektiv geführt wird, und einen freien Kindergarten, beide wirtschaften autonom in den Räumlichkeiten und haben gewisse Pflichten und Auflagen, die sie übernehmen.

Es gibt eine F+F Schule für Kunst und Mediendesign, einen Künstlerverein und eine Shedhalle welche Ausstellungen organisiert über zeitgenössisches Kunstschaffen. Diese und noch weitere Gruppen sind die Gründungsmitglieder, die vor 32 Jahren – in der Presse hiess es:  „Zürich brennt!“ – sich für die Organisation eines autonomen Kulturbetriebs eingesetzt haben. Die Lage hat sich seither beruhigt, und einiges wurde aufgebaut über die Jahre hinweg.

Der Künstlerverein der Roten Fabrik hat sich für ein Druckateliereingesetzt vor 17 Jahren, welches autonom bewirtschaftet wird. Die Betreiber dieser Werkstatt sind Künstler/Innen, und sie haben den Betrieb in ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut und ausgebaut. Die Infrastruktur wurde so eingerichtet, dass ein Unterricht für Künstler und Schulen sowie druckgrafische Projekte von einzelnen oder Gruppen möglich sind.

 

Die Betreiber des Druckateliers sind Astrid Amadeo, Soeren Erlandson und Albert Mauerhofer. Sie haben 2010 zusammen mit dem Künstlerverein eine Jubiläumsdruckmappe produziert zum 30-jährigen Bestehen der Roten Fabrik. Über dieses Projekt und die Ausstellung dessen im Museum Bärengasse in Zürich entstand der Kontakt zum Künstlerhaus in Wien.

Das Projekt eines Austausches wurde besprochen und geplant.

Es wurde ein Wettbewerb geplant und an Schulen, intern unter den Künstlern der Roten Fabrik und beim Berufsverband der Schweizer Künstler der „visarte“ ausgeschrieben. Eine Wettbewerbsbedingung war maximal zwei Farbig. Aus den eingereichten Entwürfen wurden 11 ausgewählt und produziert. Diese visualisieren die Vielfalt von Ideen welche zu diesem Thema eingereicht wurden mit Witz, Augenzwinkern und Hinweisen. Es sind junge Gestalter und gestandene Künstler deren Werke nun in Wien präsentiert werden.

ZumThema „Alles wird gut „ wurden 11 Plakate im Format A0 841 x 1189 mm gedruckt

als Kleinauflage von 20 Exemplaren im Druckatelier der Roten Fabrik.

Folgenden Künstlern und Gestaltern sind vertreten mit einem Plakat „alles wird gut“

Luigi Archetti, Michael Calabro, L\'ALTRO Design, Erik Dettwiler, Klaus-Martin Gareis, Cristina Jäggi, Nadine Kamber, Andreas Läber, Raymi Mendoza, Raoul Müller und David Nyffenegger.

 

 

 

Als Ergänzung zu den Plakaten aus dem Wettbewerb, zeigen wir in der Ausstellung Kulturplakate aus der Schweiz. Die Auswahl ergab sich durch die Zusammenarbeit mit den Juriemitgliedern und der Anfrage von einzelnen Namhaften Gestaltern welche schon viele Auszeichnungen erhalten haben, National und International

Es sind dies Plakate von Stephan Bundi, Referenten am Symposium in Wien, Marianne Diethelm, K. Dominic Geissbühler, Ralph Schraivogel und Martin Woodtli

 

Zur Ausstellung in Wien erscheint ein Booklet in Form eines Postkartenbuchs.

 

„Alles wird gut“

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Sinne möchte ich mich bei allen bedanken, die dieses Projekt unterstützt und ermöglicht haben:

 

Peter Haerle, Chef der Abteilung Kultur Zürich

KOKO Rote Fabrik

Künstlerverein Rote Fabrik

Shedhalle Rote Fabrik

Künstlerhaus in Wien

Georg Lebzeltner, Mitorganisator Druckgrafiktriennale

Roman Scheidl, Künstler Wien

Jurymitglieder:

Andreas Vogel, Rektor F+F Schule für Kunst und Mediendesign, Zürich

Stephan Bundi, Gestalter und Dozent, Bern

K. Dominic Geissbühler, Gestalter, Zürich

Marianne Diethelm, Gestalterin, Basel

Eric Anderson, Gestalter und Siebdrucker, Zürich

Drucker:

Astrid Amadeo, Künstlerin und Druckerin

Soeren Berner, Künstler und Siebdrucker

Albert Mauerhofer, Künstler und Drucker